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  • 15 Jahre Leichtathletik beim SSV – ein kurzer Rückblick

    LOGO 15 Jahre SSV
    Silvia Schierz

    15 Jahre Leichtathletik beim SSV – ein kurzer Rückblick:

    Am 27.09. diesen Jahres feiern die Leichtathleten ihren 15. Geburtstag.
    Es gab Höhen und Tiefen, aber man gab nie auf. Nun sind es in diesem Jahr schon 15 Jahre, wo Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbetätigung angeboten wird.
    Neben ihren Erfolgen ist es aber wichtig, dass sie sich in der Gemeinschaft wohl fühlen und bestimmte Eigenschaften für die Zukunft wie z.B. Durchhaltevermögen, Kampfgeist, gegenseitige Achtung entwickeln.

    Wer erkennt sich noch auf dem Bild ?

    Im April 1993 wurde auf Nachfragen einiger sportinteressierter Eltern mit dem LA -Training ein Mal wöchentlich in der kleinen Sporthalle der Lindengrundschule begonnen.
    Für anfänglich 6 Sportlerinnen und Sportler reichte die Sporthalle damals völlig aus.
    Ein Jahr lang wurde nur trainiert, ohne an Wettkämpfen teilzunehmen.
    Es stand vor allem die Freude an der sportlichen Betätigung im Vordergrund sowie eine
    sinnvolle Freizeitbetätigung.
    Aber so nach und nach merkten sie, dass das Training nicht ausreichte und die Kinder auch mal an einem Wettkampf teilnehmen wollten.
    Im September 1994 starteten sie dann beim Walllauf in Kloster Zinna. Da auch in den Anfangsjahren der Walllauf recht dünn besetzt war, gab es für jeden Läufer eine kleine Überraschung. Das war natürlich für die kleinen Sportler eine großer Ansporn.

    Um die Athleten weiterhin zu motivieren, führte der SSV in den Anfangsjahren eigene Wettkämpfe durch, weil auch die LA in unserem Kreis noch nicht so groß entwickelt war.
    So fand im Dezember 1994 der Groschen-Paarlauf statt, im Sommer 1995 das Stadtsportfest, im Herbst 1995 ein Herbstcross am Heideland.
    Im Januar 1996 war es dann soweit.
    Der SSV stellte sich der ersten kreislichen Konkurrenz bei den 8. Trebbiner Hallenmeisterschaften, wo es gleich 3 Siege durch Svea Fritsche (AK8), Carolin Ott (AK 12), und Anett Liese (AK 13) gab.
    Von da an ging es stetig aufwärts und es kamen immer mehr sportinteressierte Kinder zum SSV.

    Wer sich nun auf diesem Bild noch erkennt, wird vielleicht schmunzeln und an diese Zeit zurück denken. Immerhin sind doch diese viele Jahre der LA treu geblieben.

    Die Übungsleiter

    Im Sommer 1995 musste auf Grund der großen Nachfrage bei den Leichtathleten des SSV eine neue Trainingsgruppe eröffnet werden. Dazu erklärte sich Elke Lintow bereit, die Jüngsten
    zu trainieren. Schließlich waren ihre beiden Söhne Sven und Tim ebenfalls im Verein, sie selbst war ehemalige Leichtathletin und als Kindergärtnerin hatte sie eine sehr gute Gabe,
    die Kinder für den Sport zu gewinnen und zu begeistern. Sie blieb bis 2004 .

    Von 1998 bis zum Sommer 2002 half eine weitere Mutti: Claudia Grahl. Ihre Tochter Cynthia war selbst fast von Beginn an dabei und besuchte auch einige Jahre die Eliteschule des Sports in Potsdam. Sohn Philipp trainierte ebenfalls einige Jahre Leichtathletik. Leider zog die Familie aus beruflichen Gründen nach Baden-Württemberg. Der Kontakt besteht aber bis heute noch und durch ihre Eltern, die noch in Jüterbog wohnen, ist sie immer noch über den Verein und deren Erfolge informiert.

    Von 2000 bis 2003 unterstützte Birgit Luda das Training mit. Tochter Stefanie war ebenfalls dabei und versuchte sich im Hochsprung und dem Speerwurf. Da war die Mutti eine willkommene Hilfe, bei diesen technischen Disziplinen zu helfen. So konnte sie auch stolz auf die Erfolge ihrer Tochter sowie weiterer Sportler wie Julia Dalichow, Svea Fritsche, Martin Brandt, Ricardo Höhnke und Ferry Schipersky sein, die bei Landesmeisterschaften mit Medaillen heim kehrten. Leider wurde auch sie durch berufliche Gründe gezwungen, dem Sport ade zu sagen.

    Seit 2005 trainiert nun Ute Langguth die Jüngsten. Sie hatte die Gruppe von Elke Lintow übernommen und hat sich gut eingearbeitet. Die Erfolge ihrer Jüngsten, wie zum Beispiel Dennis Wecke und Caroline Schenk, geben ihr Mut, die Trainingsgruppe weiter zu führen.

    Bettina Dalichow kann nun auch schon auf viele Jahre Trainingsarbeit zurückblicken. Seit 1996 ist sie dabei, mehr oder weniger ist sie ebenfalls über ihre Tochter Julia zum Sport gekommen. Ihre Töchter Eva und Julia gehen längst andere Wege, Mutti Bettina ist immer noch dabei und eine wichtige Stütze beim Training.
    Aufgrund der Vielseitigkeit der Leichtathletik können die 2 Trainer immer gut auf die einzelnen Spezialdisziplinen der Kinder eingehen. So hat sich Bettina auf Hochsprung, Kugelstoßen und Weitsprung spezialisiert.
    Damit hat sie auch einen großen Anteil an den übersprungenen 2,03 m von Marvin Freese im Februar 2008.

    Fotos: Ute Langguth zwischen ihren Schützlingen, eine kleine Trainingspause zum Schuljahresabschluss tut auch mal gut:
    Bettina Dalichow und Ute Langguth werden vom Vereinsvorsitzenden
    Marco Dammmüller für ihre Übungsleitertätigkeit geehrt.

    Vereinsleben mit Tradition

    Neben Training und Wettkampf wird bei den Leichtathleten des SSV auch Tradition und Vereinsleben gepflegt.

    Seit 1997 fahren zum Beispiel die Sportlerinnen und Sportler in der vorletzten Ferienwoche der Sommerferien ins Trainingslager. Das Erste wurde auf dem Gut Kemlitz hinter Dahme organisiert. Da damals alles noch im Aufbau war, war zwar die Unterkunft und Verpflegung recht notdürftig, aber dafür gab es genug Erlebnisse, die das Unangenehme vergessen ließen.
    So konnten die Kinder neben dem täglichen Training auch reiten; zusehen, wie Kühe gemolken werden. Das Aufregendste war jedoch die Nacht in einer Scheune. Obwohl fast alle vorher noch von Mut sprachen, wurden sie mit zunehmender Dunkelheit in der Scheune auf den Strohballen immer unruhiger und hörten auf jedes Geräusch, so dass die meisten in dieser Nacht kein Auge zugedrückt hatten. Am nächsten Morgen war die Angst schon wieder vergessen und jeder erzählte von diesem Erlebnis.

    Das Jahr darauf wurde in Bollmannsruh bei Brandenburg trainiert und seit 1998 geht es immer an die Ostsee zu verschiedenen Zielen. Dank eines Autohauses und der Unterstützung vieler Vatis ist der Transport der Sportlerinnen und Sportler immer gesichert.

    Seit 1997 fahren die Leichtathleten nach Berlin zum ISTAF.
    Anfangs wurde noch mit dem PKW gefahren. Dank der Kooperation mit der Lindengrundschule und der Teilnahme am 16X50 m ISTAF-Staffel-Vorausscheid erhielt die Mannschaft immer Freikarten, so dass ein Bus bestellt werden konnte.
    Im Jahr 2000 hatte sich die Mannschaft der Lindenschule erstmals für das Finale in Berlin qualifiziert und konnten im Olympiastadion laufen. Das war natürlich für alle ein großes Erlebnis.

    Seit Dezember 2002 fahren die Leichtathleten zum Ende des Kalenderjahres im Dezember in die Therme nach Luckenwalde und seit 2005 laden die Sportlerinnen und Sportler ihre Eltern zum Familiensportfest ein.
    Einst wurde dieses Sportfest vom Verein organisiert, damals waren die Kinder der Vereinsmitglieder noch klein. Als es aber drohte einzuschlafen, nahmen die Leichtathleten diese Tradition in die Hand, denn diese brauchen sich nicht über Nachwuchsprobleme sorgen .Und hin und wieder sieht man wieder ein junges Vereinsmitglied mit Kindern beim Sportfest.

    Der erste Titel bei Landesmeisterschaften

    Im Oktober 1995 nahmen erstmals SSV-Leichtathleten an einer Landesmeisterschaft teil.
    Anett Liese (damals AK 12) konnte dabei einen beachtlichen 6. Platz im Crosslauf erkämpfen.

    Im Juni 1998 konnte dann Kathleen Ebel (damals AK 15) den ersten Landesmeistertitel für den SSV erkämpfen. Sie gewann die Hochsprungkonkurrenz mit 1,55 m.
    Endlich hatte sich die Trainingsarbeit ausgezahlt. Von da an ging es stetig aufwärts und jährlich wurden Landesmeistertitel erkämpft.
    Leider musste sie dann etwa nach einem Jahr verletzungsbedingt mit der Leichtathletik aufhören. Trotzdem hält sie bis heute noch den Kontakt zu den Übungsleitern.
    Bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf ist sie eine zuverlässige Stütze als Kampfrichter. Auch zum jährlichen Jahresabschluss-Essen mit gemütlichem Beisammensein ist sie immer mit dabei.
    Kathleen studiert in Dresden Informatik und konnte ihr Zweitfach Kunst bereits mit „Sehr gut“ beenden. Durch ihre Mutter, die bei der MAZ arbeitet sind auch wir immer über die neuesten Dinge von Kathleen informiert.

    Fortsetzung 


     

    Das älteste Leichtathletikmitglied

     

     

    Mit 8 Jahren stieß Ricardo Höhnke zur Leichtathletik. Seine Eltern brachten ihn vorbei, um sich ein wenig zu bewegen.

    Während er anfangs alle Disziplinen aufgrund des vielseitigen Trainings in der Leichtathletik absolvierte, widmete er sich in den späteren Jahren dem Hochsprung.

    2006 sprang er als 18-Jähriger bei den Kreismeisterschaften im Hochsprung in der Jüterboger

    Wiesenhalle 1,81m, die 1,84m knapp gerissen. Durch Marvin Freese hatte er damals einen ehrgeizigen Trainingspartner und so spornten sie sich gegenseitig an.

     

    Leider musste er kurz darauf verletzungsbedingt das Hochsprungtraining beenden, kam trotzdem noch zum Training und widmete sich hauptsächlich den Wurfdisziplinen und leichtem Lauftraining, denn das Sport-Abi stand ja auch noch vor der Tür.

     

    Für seine 10-jährige Vereinsmitgliedschaft erhielt er bei der Mitgliederversammlung im März 2006 die Ehrennadel in Bronze überreicht.

     

    Nach dem Abitur im vergangenen Jahr begann er in Berlin eine Ausbildung als Elektriker.

     

    Auch seine beiden Geschwister gehörten bzw. gehören immer noch dem SSV an.

    Sein jüngerer Bruder Chris trainierte ebenfalls einige Jahre beim SSV, seine 9-jährige

    Schwester Kim ist noch dabei.

     

    Geschichte-5

     

     

    Familie Schenk – eine sportliche Familie

     

    Als Familie Schenk mit ihren 3 Kindern nach Jüterbog zog, schaute sich Mutter Susanne

    nach einem Sportverein für ihre 3 Kinder um. Schließlich hatten die Kinder die sportlichen

    Gene ihrer Eltern geerbt. Mutter Susanne war Mittelstreckenläuferin und Vater Karl-Heinz

    Mehrkämpfer.

    Mit 8 Jahren kam der jetzt 16-jährige Sebastian zum SSV. Anfangs noch recht schüchtern und zurückhaltend, lebte er sich  schnell ein. Die Erfolge ließen auch nicht lange auf sich warten. Im Jahre 2001 begann seine Erfolgsserie mit dem Pokalgewinn bei der Luckenwalder Crosslaufserie.

    Das Laufen hat es ihm angetan. Trotz seiner Erfolgsserie ist er immer noch der bescheidene und eher zurückhaltende Sportler geblieben. Er fühlt sich in der Sportgemeinschaft wohl und nimmt jede Trainingseinheit sehr ernst. Hatte er sich die ersten Jahre auf die 1000m spezialisiert, versucht er sich jetzt auf auf den längeren Strecken.

    So wurde er im April dieses Jahres Landesmeister über 10km.

    Kurz ihm erschien der 2 Jahre jüngere Bruder Alexander im Verein. Ihm liegt der Mehrkampf, vor allem der Hochsprung. So konnte er im Februar beim Nissan-Hochsprungwettkampf immerhin als 14-jähriger schon 1,50m überspringen.

    2004 folgte dann die Schwester, die jetzt 10-jährige Caroline ihren Brüdern, die in Mutters Fußstapfen zu treten scheint. Auch sie gewann schon den Pokal bei der Luckenwalder Crosslaufserie und wurde im Juli Landesmeisterin über 800m in sehr guten 2:37 min.

     

    Mutter Susanne läuft auch hin und wieder. Da sie in letzter Zeit oft von Verletzungen

    geplagt war, konnte sie nur unregelmäßig trainieren. Jetzt scheint es aber wieder aufwärts zu gehen, denn sie konnte sowohl beim Frühlingslauf in Feldheim im Mai über 5 km als auch beim Sabinchenlauf im Juni in Treuenbrietzen über 6,8 km jeweils einen Pokal mit nach Hause bringen.

    Vater Karl-Heinz, beruflich sehr eingespannt, läuft nach der Arbeit regelmäßig. Immerhin muss er sich bei seiner sportlichen Familie auch fit halten.

     

    Bei all den vielen Erfolgen steht aber die Freude und der Spaß am Sporttreiben im Vordergrund. Die 3 Kinder fühlen sich in der Gemeinschaft wohl, man sieht es ihnen an, dass sie gern kommen, aber auch fleißig trainieren. Wenn es dann  bei einem Wettkampf  mal nicht so klappt, wird nicht gleich der Kopf in den Sand gesteckt. Niederlagen gehören zum Sport, die man verarbeiten muss, um wieder erfolgreich zu sein. Und das haben alle 3 schon mehrmals durchgemacht und immer erfolgreich gemeistert.

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    Silvia Schierz