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    Was aus kleinen Sportlern geworden ist

    Von Marco Kohn | 27.August 2020

    Der Jüterboger Pau Hensel, jetzt 23 Jahre, begann als Siebenjähriger beim SSV Jüterbog mit der Leichtathletik.

    Er war ein unauffälliger netter und sehr trainingsfleißiger Sportler. Er erfüllte seine Trainingsaufgaben, ohne zu murren oder zu diskutieren. Er hatte große Freude am Sport – jedoch große sportliche Erfolge bleiben bisher aus. Der erste Eignungstest zur Eliteschule des Sports nach Potsdam war erfolglos, seine schon damalige außerordentlich gute 30m-Grundschnelligkeit reichten damals nicht aus.

    Trotzdem trainierte er fleißig weiter, er fühlte sich beim SSV im Kreis seiner Trainingsfreunde sehr wohl. Am Gymnasium begann er zusätzlich mit dem Krafttraining.

    In der 11. Klasse bewarb er sich noch einmal an der Eliteschule des Sports und diesmal wurde er aufgrund seiner enormen Antrittsgeschwindigkeit genommen.

    In Potsdam trainierte er fleißig, er belegte sogar in der 4 x 100m Staffel bei den Deutschen Meisterschaften in der U 20 die Silbermedaille.

    Da nach dem Abitur in der Leichtathletik keine Leistungssteigerung zu verzeichnen war, er aber mit Leib und Seele Sportler ist, wechselte er aufgrund seiner Antrittsgeschwindigkeit zum Bobsport. In Potsdam wird die Wintersportart, zumindest hinsichtlich athletischer Ausbildung, betrieben, konnte er in Potsdam bleiben und sein Abitur belegen.

    In Potsdam wurden Kraft und Gewicht trainiert, im Winter ging es im Gebirge auf die Bobbahn. Während er 2018 ganz knapp den Einstieg in die Viererbobnationalmannschaft der U 23 verpasste, gelang es ihm 2019. Wichtig war dabei auch der Teamfaktor und Paul kann sich auf neue Mannschaftskameraden schnell und gut einstellen und ist anpassungsfähig.

    So belegte seine Mannschaft im Februar bei den Juniorenweltmeister der U 23 den 2. Platz, zuvor wurden sie Europameister.

    Paul ist Sportsoldat, Angehöriger der Bundeswehr und wenigstens finanziell abgesichert und kann sich voll auf den Sport konzentrieren.

    Während im Sommer, in der Aufbauphase, 2 x täglich trainiert wird, wird im Winter, bevor die Wettkampfserie beginnt, täglich 1 x Athletik und 1 x Bob trainiert.

    Im September beginnen dann schon die ersten Höhepunkte bzw. Ausscheidungswettkämpfe, wo es heisst, als Team sich bestmöglich zu präsentieren.

    Mutti Ulrike und Schwester Helene werden dann auch wieder in Oberhof dabei sein und an der Bobbahn Paul die Daumen drücken und mitfiebern. Auch der SSV wird die Bobwettkämpfe regelmäßig verfolgen und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg.

    Silvia Schierz

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